(Friedrichshafen/Birnau) Über 200 Menschen nahmen am 7. Mai 2005 an einer ganztägigen Internationalen Konferenz in Friedrichshafen teil, die die
VVN-BdA Ravensburg Oberschwaben, Singen und Konstanz zusammen mit IG Metall und DGB Bodenseekreis durchführte. Aus Italien und Slowenien waren etwa 60 Gäste gekommen, darunter zwei ehemalige slowenische Häftlinge des KZ Dachau, die im Goldbacher Stollen Überlingen unter Zwang arbeiten mussten. Das Thema der Konferenz lautete: "Gegen das Vergessen - 60 Jahre Befreiung vom Faschismus - gemeinsam gegen Fremdenhass, Rassismus und Krieg". Am späten Nachmittag fand auf dem KZ-Friedhof Birnau eine Gedenkfeier statt. Neun italiensche Gäste waren eigens gekommen, weil sie durch ein Schulprojekt von italienischen SchülerInnen aus Orbassano erfahren hatten, dass Verwandte von ihnen auf dem KZ-Friedhof Birnau begraben liegen. Abends führte eine Gruppe von SchülerInnen und StudentInnen aus der Region Orbassano das Theaterstück "La vita offesa" vor rund 180 ergriffenen Gästen im Graf-Zeppelin-Haus Friedrichshafen auf. Die Veranstaltungen standen unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeister Carlo Marroni aus Orbassano/Turin und Josef Büchelmeier aus Friedrichshafen. Die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft hat durch finanzielle Förderung zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen.
Den 60. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus und Krieg begingen die Veranstalter gemeinsam mit ihren langjährigen BündnispartnerInnen vom Comitato Colle del Lys, aus Rivoli und Orbassano im Piemont. In mehreren Vorbereitungstreffen mit VertreterInnen italienischer Organisationen wurde ein gemeinsam getragenes Programmkonzept für eine Internationale Konferenz gefunden.
Bereits am Vorabend des 7. Mai 2005 wurden die Gäste aus Italien und Slowenien von der VVN-BdA empfangen. Am Goldbacher Stollen Überlingen legten die SchülerInnen zusammen mit ihrer Rektorin Chiara Bertani und Oberbürgermeister Carlo Marroni aus Orbassano einen Kranz nieder und gedachten der Opfer. In der anschließenden Führung im Goldbacher Stollen konnten sie sich ein Bild über das unmenschliche Los, die menschenverachtenden Lebens- und Arbeitsbedingungen der Häftlinge machen.
Am Samstag, den 7. Mai 2005, begann die Internationale Konferenz mit einem Allegro aus Divertimento von Mozart, gespielt von SchülerInnen der Musikschule Friedrichshafen. Josef Kaiser, VVN-BdA Oberschwaben, konnte über 200 TeilnehmerInnen willkommen heißen. Er begrüßte die VertreterInnen der beteiligten Städte und Gemeinden in Italien und Deutschland und insbesondere die Angehörigen von Opfern, die auf dem KZ-Friedhof Birnau begraben sind sowie die SchülerInnen und LehrerInnen aus Italien. Die Slowenen Leon Bernetic und Anton Jez waren als Überlebende des KZ-Dachau (Goldbacher Stollen) anwesend, Guido Carbi vertrat die ehemaligen italienischen PartisanInnen. Die Witwe von Beppe Berruto, Marisa Berruto war mit ihren Söhnen Paolo und Lorenzo gekommen. Begrüßen konnte er auch den Bundessprecher der VVN-BdA Prof. Dr. Heiner Fink und das baden-württembergische Landesvorstandsmitglied Reinhard Hildebrandt, sowie VertreterInnen von IG Metall und DGB.
Die Schirmherren der Konferenz Oberbürgermeister Carlo Marroni (Orbassano) und Josef Büchelmeier (Friedrichshafen) betonten in ihren Grußworten die Notwendigkeit grenzüberschreitender Zusammenarbeit gegen Faschismus, Rechtsradikalismus und Krieg. Marroni überbrachte ein Grußwort des italienischen Staatspräsidenten Ciampi: "Die Konferenz zum 60. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager ist ein wichtiger Anlass um die Erinnerung an die tragische Ereignisse zu stärken, insbesondere durch das Zeugnis der Überlebende. Das Bewusstsein und das Begreifen unserer Vergangenheit müssen die Basis für eine Zukunft des Friedens und der Solidarität der Volker sein. Mit diese Empfindungen sendet der Präsident der italienischen Republik Stadtverwaltung und Bevölkerung Orbassano sowie den Konferenzteilnehmer einen herzlichen Gruß."
In einer politischen Rede gab Enzo Savarino, VVN-BdA Oberschwaben, eine geschichtliche Einführung zur Region Bodensee-Oberschwaben, speziell zur Rolle der Friedrichshafener Rüstungsproduktion in der Zeit des 3. Reiches. Die Bewohner/innen der Stadt hätten dafür schwer büßen müssen: 1943-45 wurde die Stadt durch elf Bombenangriffe in weiten Teilen zerstört. Als Konsequenz forderte Savarino die Stadtverantwortlichen auf, nicht nur einseitig die Erinnerung an Graf Zeppelin und die Industriegrößen der Stadt zu pflegen. Es solle künftig insbesondere derer gedacht werden, die Widerstand geleistet haben, die sich für Demokratie und Toleranz einsetzten, die dafür verfolgt wurden, gelitten haben und teilweise umgebracht wurden: "Einen Platz nach dem Widerstandskämpfer Fridolin Endrass zu benennen ist gut - aber nicht ausreichend! ... Es darf nicht mehr vorkommen, dass - wie vor wenigen Jahren geschehen - ein "offizieller Stadtvertreter" selbstgefällig sagt, in Friedrichshafen seien mehr Häftlinge durch Bomben der Alliierten umgekommen als durch die Behandlung seitens Aufseher und SS." Savarino nannte es einen Skandal, dass ausgerechnet eine Organisation wie die VVN-BdA vom deutschen Verfassungsschutz unter Beobachtung stehe, die sich nachweislich seit ihrer Gründung für Demokratie und gegen Faschismus verdient gemacht hat: "Der Staat sollte sich lieber darum kümmern, dass in den Schulen und Medien ausreichend und qualifiziert über Ursachen, Folgen und Nutznießer von Faschismus und Rechtsextremismus informiert wird und dass endlich Nazi- und Neonaziorganisationen verboten werden!"
Ein Schwerpunkt der Konferenz war die Präsentation des "Projekt Birnau": Eine Spurensuche italienischer Schüler/innen nach Angehörigen der Toten des KZ-Friedhofs Birnau. Beppe Berruto, selbst KZ-Häftling des Lagers Dachau, hatte vor Jahren den Anstoß dazu gegeben. Er stellte SchülerInnen aus Orbassano und Martina Franca Listen mit den Namen der Toten zur Verfügung und unterstützte sie mit seinem Wissen. An der Schule kannten sie Beppe Berruto, denn in den vergangenen Jahren hatte er die SchülerInnen bei der Erarbeitung des Theaterstücks "La vita offesa" begleitet und immer wieder Fahrten zum KZ Dachau organisiert. Als Zeitzeuge ist er mitgefahren und hat mit seinen Erfahrungen und seiner Menschlichkeit nicht nur das Interesse von LehrerInnen und SchülerInnen gewonnen sondern auch ihr Herz. Beppe Berruto im März 2004 verstorben und konnte seine Forschungsarbeit nicht zu Ende führen. Carlo Marroni, Oberbürgermeister der Stadt Orbassano, übernahm es als persönliche Verpflichtung das mit den SchülerInnen begonnene Projekt zu Ende zu bringen.
Die Rektorin des Istituto Technico Commerciale SRAFFA aus Orbassano, Chiara Bertani, stellte das "Projekt Birnau" vor. In mehrjähriger Forschungsarbeit waren die Namen von 44 italienischen Häftlingen identifiziert worden. Mit Unterstützung der Stadt Orbassano knüpften die SchülerInnen Kontakte zu Verwandten der Opfer auf dem KZ-Friedhof Birnau und befragten sie zur damaligen Zeit. Bertani erläuterte die fachübergreifenden Ziele: Geschichte nicht als leblose, isolierte Daten und Fakten zu erleben, sondern grenzüberschreitenden Austausch mit lebenden Personen, mit Sprache, Geografie, Wirtschaft, Kunst etc. zu praktizieren, gemeinsam zu lernen und Zusammenhänge zu verstehen. Die Ergebnisse der SchülerInnenarbeiten wurden auf Stelltafeln an den Seitenwänden des Konferenzsaales ausgestellt. Anschließend präsentierten die SchülerInnen ihre Computerarbeiten: Bilder und Daten der Toten des KZ-Friedhofs, Beschreibungen von Herkunft, Wohnort und Lebenswegen. Die Biographien der Opfer waren ins Deutsche übersetzt und den TeilnehmerInnen der Konferenz bereitgelegt. Die Angehörigen selber waren zur Konferenz eingeladen. Neun hatten den langen und sicherlich schmerzlichen Weg an den Bodensee auf sich genommen hatten. Teilweise hatten sie erst jetzt durch die Arbeiten der SchülerInnen erfahren, dass der Bruder, Vater, Onkel seine letzte Ruhestätte auf dem KZ-Friedhof Birnau gefunden hatte.
Der Nachmittag begann mit einem Grußwort des italienischen Generalkonsuls Dr. Mario Musella, der sich sehr beeindruckt von der deutsch-italienischen Konferenz und den Ergebnissen der Schülerarbeiten zeigte.
"Antifaschismus heute" hieß die Überschrift, zu der Enzo Savarino mit Prof. Heiner Fink (ehem. Rektor Humboldtuniversität Berlin), Renzo Caddeo (ital. Gewerkschaft CGIL Turin), Felice Tagliente (Turin) und Lilo Rademacher (IGM Friedrichshafen) diskutierte: Vier Aufgaben wurden als zentral herausgearbeitet: 1. Es müssen verlässliche Perspektiven für die Jugend geschaffen werden. 2. Soziale Gerechtigkeit und Solidariät müssen gesellschaftlich erfahrbar sein. 3. Bildung und Weiterbildung muss verstärkt werden. 4. Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung ... über die Zeit des Faschismus, über Geschichte und Politik!
Zu einem Höhepunkt wurde die direkt anschließende Vorstellung des "Internationalen Friedrichshafener Appells", den die VVN-BdA in den Wochen vor der Konferenz zusammen mit Verantwortlichen des Comitao Colle del Lys, der ANED (Organisation der ehmaligen Deportierten), der ANPI (Organisation der Partisanen), der Schulen ITC SRAFFA und ITIS Majorana, der IG Metall und des DGB Bodenseekreis sowie der Städte Friedrichshafen, Rivoli und Orbassano erarbeitet hatten. In dem Appell wird die Jugend dazu aufgerufen, in Erinnerung an Opfer und überlebende WiderstandskämpferInnen die Traditionen des Antifaschismus zu pflegen, offen und klar Faschismus und Nazismus entgegenzutreten, Toleranz gegenüber Andersdenkenden und anderen Kulturen selbstverständlich zu leben, demokratisch und wachsam gegen Diktatur und Barbarei zu sein. Der Appell wurde in italienisch und deutsch verlesen und mit stehenden Ovationen der KonferenzteilnehmerInnen als gemeinsamer Konferenzbeschluss angenommen.
Ein weiterer Höhepunkt war die Ehrung Beppe Berrutos. Der Vorsitzende der VVN-BdA Oberschwaben, Alois Thoma, dankte in seiner Hommage Berruto für die langjährige, freundschaftliche Zusammenarbeit mit der VVN-BdA Ravensburg. "Beppe hat uns oft berichtet, seine größte Sorge sei, dass junge Menschen seine Erfahrungen mit dem Faschismus und seine Werte nicht weiter tragen würden. ... - Du (Beppe) hast nicht nur in Italien gewirkt, Du hast durch Deine gewinnende Persönlichkeit und Dein überzeugendes Auftreten auch hier in Oberschwaben unsere Arbeit gefördert und Freunde gewonnen. Dafür danke ich Dir als Vorsitzender der VVN-BdA Oberschwaben ganz herzlich."
Katrin Brüggemann, Schriftbild Konstanz, würdigte Berruto ganz persönlich und leitete die Uraufführung des Filmes "Einer von uns - Beppe Berruto - Uno di Noi" ein. Der Film zeigt sein Leben: Die Verhaftung - seine Zeit im KZ - sein Kampf gegen Faschismus bis heute. An die Witwe Marisa Berruto uns seine Söhne gerichtet, sagte Josef Kaiser: "Wir haben lange überlegt, wie wir als VVN-BdA Beppe angemessen würdigen können. Beppe hat sich immer um die Jugend gekümmert. Sie war ihm wichtig. Beppe hat nicht zuhause gewartet, er ist zu den Menschen hinausgegangen, hat mit Schülern gearbeitet, hat an vielen Orten gewirkt - also wollten wir etwas haben, das wie er nicht an einen Ort gebunden ist, etwas, das an vielen Orten wirken kann. Wir wollten eine moderne Form des Erinnerns finden, damit die Jugend leichter Zugang dazu hat. Herausgekommen ist ein Film über Beppes Leben auf DVD. Beppes Ziel war, seine Erfahrungen an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. Wir hoffen, dass wir mit dem Film in seinem Sinne wirken können. Ich glaube, dass ihm diese Idee gefallen hätte. - Unser Dank gilt Jürgen Weber und Katrin Brüggemann aus Konstanz, die diesen Film hergestellt haben." Danach wurde die erste Film-DVD feierlich an Marisa Berruto überreicht.
Zum Abschluss der Konferenz dankte Kaiser allen Beteiligten für ihr Engagement, mit dem sie zum Gelingen der Konferenz beigetragen haben: "Primo Levi hat einmal geschrieben: - Es ist geschehen und folglich kann es wieder geschehen - Es ist unsere Aufgabe dies zu verhindern und nie wieder zuzulassen. Möge die Konferenz dazu beitragen uns alle zu stärken und auch im Alltag Faschismus in all seinen Formen mutig entgegenzutreten: Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg! Für eine gerechtere Welt ohne Rassismus, Militarismus und Krieg! Für Frieden und Völkerverständigung!"
Um 17:00 fand auf dem KZ-Friedhof die jährliche Gedenkfeier unter Leitung von Enzo Savarino statt. Hauptrednerin Chiara Bertani erinnerte an die schrecklichen Erfahrungen, die die KZ-Häftlingen erleiden mussten. Carlo Marroni erinnerte an "an das grausame Geschehen, das sich zur Zeit des Nationalsozialismus abgespielt hat." Im Gedenken an die Diktaturen in Italien und Deutschland hätten diese beiden Länder "mehr als alle anderen die Pflicht die Erinnerung wach zu halten." Es gab Grußworte von Franco Voghera, Comitato Colle del Lys und Wolf Stötzel, Bund der Antifaschisten aus Berlin. Für den musikalischen Rahmen sorgte "Trio Trotzdem" Ulm.
Abends um 19:30 wurde im Graf-Zeppelin-Haus das Theaterstück "La Vita Offesa" aufgeführt. Einleitende Worte sprachen Catarina Benazza aus Orbassano und Bürgermeister Hauswald, Stadt Friedrichshafen. Das Theaterstück, inszeniert vom Regisseur Marco Pejrolo aus Turin, stellt Szenen aus dem Leben im KZ nach Primo Levi dar. Die Schüler haben das Stück in deutscher Sprache einstudiert und bereits mehrfach in Deutschland aufgeführt. Am Ende gab es stehenden Beifall für die ergreifende Inszenierung. Am Sonntag erhielten die Schüler aus der Hand ihrer Rektorin und von Enzo Savarino eine Urkunde, die zum offiziellen Projektende die Teilnahme an dem Projekt "KZ Friedhof Birnau" bestätigte. Savarino dankte Schülern und Lehrern im Namen der VVN-BdA für ihre ausgezeichnete Arbeit.
Zu der Veranstaltung gibt es ab Juli 2005 eine DVD/CD mit den Film "Einer von uns - Beppe Berruto - Uno di noi" sowie vielen Dokumenten zur Veranstaltung. Sie ist gegen 10,00 Euro plus Versand erhältlich bei VVN-BdA Ravensburg / Oberschwaben und Schriftbild Konstanz
Josef Kaiser, Doris Fuchs, VVN-BdA Ravensburg-Oberschwaben
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Konferenzleitung: Savarino, Kaiser, sowie die Schirmherren OB Büchelmeier, OB Marroni
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Beppe Berruto aus Orbassano, ehem. Häftling KZ Dachau 20.03.1927-09.03.2004
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Schirmherren OB Büchelmeier und OB Marroni in der Konferenzpause
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Blick in den Saal bei Konferenz: Grußworte OB Büchelmeier
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Oberbürgermeister Carlo Marroni mit Schülern beim Gedenken am Goldbacher Stollen
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Leon Bernetic, ehem. Häftling aus Slowenien und Fiorella Armuzzi aus Ravenna, deren Bruder auf dem KZ-Friedhof Birnau begraben liegt
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Marisa Berruto, Witwe von Beppe Berruto, auf dem KZ-Friedhof Birnau
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Prof. Dr. Heiner Fink (VVN-BdA Bundessprecher)und Reinhard Hildebrandt(VVN-BdA BaWü)
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"Antifaschismus heute" mit Prof. Heiner Fink, Lilo Rademacher, Enzo Savarino, Felice Tagliente, Renzo Caddeo
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SCHRIFTBILD Konstanz, Jürgern Weber und Katrin Brüggemann erstellten den Film "Einer von uns - Beppe Berruto - Uno di noi"
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Alois Thoma, Vors. VVN-BdA RV, dankt Erika Abalos für Übersetzungsarbeit
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Gedenkfeier auf dem KZ Friedhof Birnau, Grußwort Wolf Stötzel Berlin
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Theatergruppe "La Vita Offesa", Orbassano
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Die Fotos machten Katrin Brüggemann, Doris Fuchs, Siggi Hokenmeier, Josef Kaiser, Jürgen Weber
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